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Im Herbst 1993 konnte unsere Schützengilde einen Pachtvertrag mit 25 Jahren Laufzeit für das Gelände des ehemaligen Kampfgruppenschießplatzes des Kraftwerk Jänschwalde unterzeichnen. Damit bestand für unseren Verein die Möglichkeit, die verfallenen Schießanlagen für das sportliche und jagdliche Schießen um- und auszubauen.
1993
- Vorläufige Erlaubnis zum Betreiben einer Schießstätte für KK-, Kurz- und Langwaffen erteilt. Ein Schießen mit KK- Kurzwaffen auf 25 Meter und für KK- Langwaffen für 50 Meter war ab diesem Zeitpunkt möglich;
- Nutzungsvertrag über die Mitnutzung des Gildenschießstandes für jagdliches Schießen durch den Landesjagdverband Brandenburg abgeschlossen. Der LJV stellt 120.000,- DM zum Ausbau zur Verfügung. Bis zu diesem Zeitpunkt mußte das Trainingsschießen auf dem Schießplatz in Sielow stattfinden.
1994
- Freigabe einer Behelfsanlage (Trap-Anlage mit Einmann-Wurfmaschine) zum Betreiben als vorläufige Schießstätte
- Errichtung der Wurftaubenanlage Skeet, Einbau von Wurftaubenautomaten mit Timerauslösung
- Errichtung Wurftaubenanlage Trapstand mit Turbulenzautomat
- der Kreisjagdverband Cottbus erhält den Auftrag, im Juni 1995 die Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen auszurichten; in höchste Kräfteanspannung wurden mit Unterstützung von Mitgliedern der Kreisjagdverbände Cottbus und Guben sowie Teilnehmern des Lehrganges für Jungjäger die Stände für die Kugeldisziplinen 100 und 50 Meter errichtet.
1995
- Fertigstelling von 4 Schußbahnen 100 Meter mit Seilzuganlagen für Kugeldisziplinen
- Fertigstellung einer Schußbahn 50 Meter mit Seilzuganlage für laufende Scheibe
- Fertigstellung des Wurftaubenstand Trap
- Fertigstellung des Wurftaubenstand Skeet.
- Juni: Sicherheitstechnische Zwischenabnahme der fertiggestellten Schießanlagen durch den Schießstandsachverständigen und durch das Polizeipräsidium Cottbus sowie Vertreter der Baukommission der Schützengilde Peitz.
- Juni: erfolgreiche Durchführung der Landesmeisterschaften im jagdlichen Schießen: 132 Teilnehmer aus 24 Kreisen des Landes Brandenburg nahmen an dieser Meisterschaft teil.
- Nach dieser Maßnahme wurde verstärkt an den Anlagen in der Schußbahn A sowie an der Fertigstellung der Schießanlage für Luftdruckwaffen (Kurz- und Langwaffen) im Vereinsgebäude gearbeitet.
- August/September: Erteilung der Genehmigung zur Errichtung der geplanten Schießanlagen vom Amt für Immissionsschutz und dem Polizeipräsidium Cottbus.
- Oktober: Abnahme der errichteten Schießanlagen in den Schußbahnen B und C sowie der Außenanlagen im Schießstandbereich
- November: Erlaubniserteilung zum Betreiben einer Schießstätte durch das Polizeipräsidium Cottbus
1996
- 23. März: Offizielle Eröffnung der Schießsport-Anlage der Schützengilde Peitz. Eine breite Beteiligung der Gildenmitglieder, Gäste und Sponsoren auf allen Schießständen kennzeichnete diese Eröffnungsveranstaltung.
- im Eröffnungsjahr: Landesmeisterschaft mit Ordonanzgewehr, Kreismeisterschaften in unterschiedlichen Disziplinen.
Seit der Eröffnung werden die Schützenstände unserer Schießsport-Anlage stark besucht. Im Jahr 1996 waren es 2750 Schützen und Jäger sowie Gäste. 1997 lag die Zahl der aktiven Besucher bereits bei 3482.
Seit 1995 organisiert der Kreisjagdverband Cottbus jährlich eine Jungjägerausbildung auf dem Gelände der Schießsport-Anlage unsere Gilde. Für die praxisnahe Schulung stellte der Landesjagdverband jährlichFördermittel für deren Ausgestaltung bereit.
Mit hoher Einsatzbereitschaft und großem Fleiß wurden von 1992 bis 1997 durch die Mitglieder der Schützengilde Peitz auf dem Schießplatz und bei den Schützenfesten ehrenamtlich 13.500 Arbeitsstunden geleistet.
Von der Jägerschaft Peitz und den Mitgliedern des Kreisjagdverbandes Cottbus wurden speziell für den Ausbau des jagdlichen Schießens über 900 Arbeitsstunden erbracht.
Quelle: Hubert Ziesche |
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